Impulse und Gedanken

Der Alltag hat uns wieder

Im Alltag
nicht das Besondere suchen,
sondern den Alltag
als das Besondere erkennen.

Jeden neuen Tag
als Geschenk Gottes begreifen
und alle Tage annehmen,
weil sie niemals
alltäglich sind.

Im Alltag
etwas erfahren
von der Einzigartigkeit des Lebens
und die geschenkte Zeit
alltäglich
als besondere Zeit

lieben lernen.
        (Frank Greubel @pfarrbriefservice)

Rauhnacht- spirituelle Zeit im Zwischenraum

Um die heiligen Nächte zwischen Weihnachten und Dreikönig ranken sich viele Mythen und Traditionen. Die Zeit soll vor allem genutzt werden, sich zu besinnen, Dinge noch zu regeln und offen für das Neue zu werden. Auch die Hausfrau sollte zur Ruhe kommen, weshalb man auch Langzeitgebäck (Stollen, Früchtebrozt u.ä.) bug für die Feiertage. Auch das alltägliche Geschäft wie Wäsche waschen oder putzen sollte ruhen.

Von der Tradition her, riefen Winter und Dunkelheit zu Wärme- und Lichtriten auf. Auch der Gedanke des Jahreswechsels, der mit Aufräum- ,Ordnungs- ,Reinigungs- bzw. Weiheritualen einherging, kam in diesen Nächten zum Tragen.

Weihnachten - Gegenwart Gottes im Leben

In einer Gegenwart wie dieser
krisengeschüttelt
tut es gut zu wissen
es gibt mehr
als diesen 
Augenblick

In einer Gegenwart wie dieser
zukunftslos
tut es gut sich zu erinnern
Menschen vor uns
voll Hoffnung
nicht nur
für einen 
Augenblick

In einer Gegenwart wie dieser
kkleinmütig
tut es gut zu spüren
den Strom aus Zuversicht
weil ER kommt
damals
und auch
in diesem 
Augenblick
           (Guido Groß)

Bereitet dem Herrn den Weg- Neujahr im Herzen

Ein adventlicher Mensch
ist wachsam und voller Erwartung;
er lässt sich erleuchten, dass ihm ein Licht aufgehe
er vermag Wesentliches zu erkennen;
er-wartet
er weiß,
was er nicht braucht;
kann unterscheiden und loslassen
ist von der Hoffnung durchdrungen

und

richtet seinen Blick auf Christus,
der ihn erwartet
in der Krippe und im Leben.

Christ-König

König DU
hinabgestiegen 
zu den Sorgen und Ängsten derer
die ums Überleben kämpfen

König DU
heruntergekommen
an die Seite derer
die nicht weiterwissen
und nur traurig sind

König DU
ganz nah bei denen
die nichts zu essen haben
die schuldlos sterben
mit einem Schrei auf den Lippen

König DU
auf Herrlichkeit verzichtet
um da zu sein
für andere
Bruder und Schwester der Menschen
und so
unser König der Herrlichkeit
               (Guido Groß)

Beten- Warum!?!

von Søren Kierkegaard, dem bekannten dänischen Theologen sind folgende Gedanken:

Als mein Gebet immer andächtiger und innerlicher wurde,
da hatte ich immer weniger zu sagen.
Zuletzt wurde ich ganz still.
Ich wurde,
was womöglich noch ein größerer Gegensatz zum Reden ist,
ich wurde ein Hörer.

Ich meinte erst, Beten sei Reden.
Ich lernte aber, dass Beten nicht bloß Schweigen ist,
sondern Hören.

So ist es: Beten heißt nicht, sich selbst reden hören.
Beten heißt: Still werden und still sein und warten,
bis der Betende Gott hört.

Danket dem Herrn- denn er ist gut

Unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn
im großen Weltall.
Unsere Aufgabe ist es, daraus einen Planeten
zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen
gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht
gequält, nicht zerrissen in sinnloser Trennung
nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung.
Gib uns den Mut und die Voraussicht,
schon heute mit diesem Werk zu beginnen,
auf dass unsere Kinder und Kindeskinder
einst mit Stolz den Namen „Mensch“ tragen.
(Gebet der Vereinten Nationen)