Gedicht zum Abendgebet in der Corona-Zeit

Glockengeläut *Verfasser: anonym

19.30 Uhr Glockengeläut,

liebe Leute, macht euch bereit.

Setzt euch hin und kommt zur Ruh`,

macht vielleicht sogar die Augen zu.

Denn es ist Zeit für ein Gebet,

das bis hinauf in den Himmel (the heaven) geht.

Zu Gott unserm Vater, der uns liebt und kennt:

„Herr, sei uns gnädig, alle Krankheit von uns wend!

Gib uns Schutz, halt Corona fern!

Sei bei uns Menschen, sei unser Hoffnungsstern!

Segne die Mediziner und Forscher auch,

dass sie entwickeln gute Medizin zum Gebrauch.

Segne alle Kranken, lass sie auf Dich vertrau`n!

Du wirst sie trösten durch Menschen, die nach ihnen schau`n!

Schenk ihnen Heilung und Besinnung dazu,

dass sie ihr Leben verändern, sich wandeln und nu

Neues erkennen, was im Leben wichtig ist,

dankbar werden und sehen was die Welt vermißt:

Achtung und Wertschätzung der Umwelt und des Lebens!

Herr segne auch die Politiker und lass sie nicht vergebens

sich abmühn, sondern schenk ihnen Weisheit

und mach sie gegen Corona kampfbereit,

um gute Entscheidungen zu finden

und nicht von Angst sich lassen binden!

Das schenke auch den Machthabern in aller Welt,

damit sie erkennen: es zählt nicht das Geld!

Gib auch Segen den Verantwortlichen in den Kirchen überall,

dass sie Rat geben und betonen mit lautem Schall,

worauf es ankommt:  auf Jesus zu schauen, Gottes Sohn,

in der Bibel über ihn lesen und erkennen schon:

wir können von ihm lernen, was wichtig ist im Leben,

uns selbst und dem Nachbarn zu vergeben

und von unserem Reichtum was abgeben! „

Nun ist das Geläut vielleicht schon vorbei.

Gott wird euch erhören, ihm ist nichts einerlei!

So wie vor dem Mauerfall, die Menschen im Osten,

die Montagsgebete jahrelang abhielten.

Sie kamen auf ihre Kosten!

So friedlich lief auf der Welt noch nie eine Revolution.

Gott kann es wirken,

durch unsere Gebete kommt Hilfe schon!

Foto: glocken_von_bethlehem_by_friedbert_simon_pfarrbriefservice.jpg