Gebetsläuten ruft Christen zum gemeinsamen Gebet

In den ev. und katholischen Kirchen der Seelsorgeeinheit rufen die Glocken zum gemeinsamen, verbindenden Gebet

Bild: Jim Wanderscheid In: Pfarrbriefservice.de

Das Glockenläuten ruft die Christen zu Gottesdienst und Gebet schon seit langen Zeiten. In Zeiten der Corona-Krise, wo man sich nicht zum Gottesdienst versammeln darf, erinnern sie daran, dass man aber mit- und füreinander auch zuhause beten kann. Um das Gebet der Christen zu vereinen, gibt es Aufrufe auch in der Weltkirche zu bestimmten Zeiten sich zum Gebet zu versammeln. Dazu rufen die Glocken in den Abendstunden auf. Nutzen Sie diese Gelegenheit auch die ökumenische Solidarität damit zum Ausdruck zu bringen.

Wenn außerdem in einigen Gemeinden um 11.00 oder 12.00 Uhr und um 18.00 Uhr die Glocken der katholischen Kirchen erklingen, dann erinnert das an die lange Tradition des "Angelusläuten". Frühere Generationen haben danach ihren Tagesablauf eingestellt. Um die Mittgaszeit und zur Abendzeit wurde mit diesem Läuten und dem gesprochenen Angelusgebet für das Tagewerk gedankt und der Führung Gottes dieses anvertraut.

Vielleicht helfen uns diese Dinge wieder, uns daran auszurichten, dass Gott uns den ganzen Tag begleitet und ein stilles Gebet dem Tagesablauf eine andere Wendung und Tiefe geben kann.

Hier finden Sie auch den Artikel der ev. Geschwistergemeinde Oppenweiler zum Sinn des 19.30 Uhr Läutens