Amtseinsetzung mit feierlichem Festhochamt

Im Kreis von Dekanen, stellvertretendem Dekan und Kollegen wurde Pfr. Ekwueme nun offiziell am Sonntag, 16. Februar in das Amt des leitenden Pfarrers für die Seelsorgeeinheit Oppenweiler- Kirchberg eingesetzt

Strahlender Sonnenschein innen und außen begrüßte die trotzdem zahlreich erschienen Gäste und Gemeindemitglieder in St. Stephanus. Die Ministranten und Wortgottesdienstleiter der Seelsorgeeinheit geleiteten Ihren Pfarrer feierlich in den Gottesdienstraum. Chor und Orgel stimmten den Jubelgesang an, in den die Gemeinde einstimmte. Nachdem der Ernennungsbrief des Bischofs verlesen worden war vom KGR-Vorsitzenden H. Wengel, überreichte (Noch)-Dekan Unsin dem leitenden Pfarrer als Zeichen seiner Schlüsselgewalt und Leitungskompetenz einen gut sichtbaren Schlüssel. Zudem übergab er symbolisch noch die liturgischen Orte. Anschließend nahm er das Amtsversprechen und das große Glaubensbekenntnis des Pfarrers entgegen. Pfr. Ekwueme versprach, sich mit ganzer Kraft und all seinen Fähigkeiten für das Wachsen und Werden der Seelsorgeeinheit einzusetzen, allen ein würdiger Seelsorger zu sein und für die Anliegen der Menschen ein offenes Ohr zu haben.

Mit Freudengesang stimmte der Chor in diesen Akt ein. Die Lesungs- und der Evangelientext enstammten, wie Pfr. Ekwueme in seiner Predigt ausführte und anhand seines Primizplakates auch deutlich machte, seinem Primiz- bzw. Weihegottesdienstes vor 14 Jahren. Über seine Lebensstationen, die auch Dekan Unsin zu Beginn Revue passieren ließ, machte er deutlich, dass die Taufe, die alle Christen weltweit miteinander verbindet, sein Weg und Gott ihn bis nach Oppenweiler geführt habe. Er fühle sich dort schon lange beheimatet und denke, dass Gott ihm diesen Platz für die zukünftige Zeit zugewiesen habe. Der würde ihm auch die Kraft und Möglichkeiten zukommen lassen, diese Aufgabe im Dienst für die Menschen zu erfüllen.

In den Grußworten am Ende des liturgischen Nachmittags, seitens der Bürgermeister der beiden Gemeinden und der ev. Kollegen wurde deutlich, dass eine Zusammenarbeit gewünscht und gewürdigt wird.

Wir wünschen dem neuen (und alten) Pfarrer Gottes Segen für seinen ihm auferlegten Dienst und danken allen, die sich im Vorfeld um die Gestaltung der Einladungen, des Gottesdienstes, der Liedblätter, des Stehempfangs und all die Kleinigkeiten gekümmert haben, die zum Gelingen eines solchen Tages notwendig sind.